Es besteht also doch noch der Hauch einer Hoffnung für das amerikanische Rechtssystem. Wobei die Frage ist, wie viel mehr Angst die Zahl der Google-Einträge zur Entlassung von Paris Hilton machte als die des werten Lost-“Stars“ (sagt man da nicht B-Promi?) Michelle Rodriguez nach nur vier Stunden (116.000 vs. 882). Und das allein im deutschssprachigen Raum. Wobei man sagen muss, dass ich ja auf der englischsprachigen wordpress-Seite unter den Top Beiträgen keinen Treffer zum Suchbegriff „Hilton“ finden konnte, wogegen bei uns in der deutschsprachigen Sektion doch glatt vier an der Zahl zu finden sind (meine Wenigkeit hierbei auf Platz 79, gestern doch glatt 13 Views meines Blogs…ich bin so stolz.).
Interessiert es uns also einfach nur so viel mehr, lachen wir uns eher darüber kaputt? Und wie weit hat ghostdogs Gefängnis-Tagebuch (nun wieder fortgesetzt, halleluja!) die deutsche WordPress-Welt zu Paris Hiltons Gefängnisaufenthalt geführt?
Up to date bin ich ja nun nicht. Nach einem Nachmittag Arbeiten ohne Kontakt zur Netzwelt und einem Abend im Freien blieb mir die Möglichkeit verwehrt, rechtzeitig Neues im Fall Hilton zu erfahren, um darüber auch wirklich sinnvoll bloggen zu können. Die Neuigkeiten kennt inzwischen ohnehin fast jeder, so schnell, wie es hier offensichtlich zugeht. Nett zusammengefasst (und wirklich „In Wort und Bild“) wurde die Aktion vom WortundBild-Blog.
Um diesen Blogeintrag nun also in Sarah Kuttner-Manie zu beenden:
Was wird besser?
Ich erwarte mir für demnächst eine Chronik des Falls Hilton à la Stefan Niggemeier in der deutschen Bloggemeinde oder eine Sonderausgabe des „Spiegel“ über die neue Ikone Paris Hilton ( mit Vergleich zu Marilyn Monroe. Kann ich so natürlich leicht sagen, als Audrey Hepburn-Fan), Lindsay Lohans Wutausbrüche gegen Nick Lachey’s Verlobte, Jessica Simpsons Rolle in der Posse der jungen Drogenabhängigen Hollywoods und natürlich inklusive George Clooney’s Kommentar zur Lage der Nation.